Fahrt in die Gedenkstätte Buchenwald im Dezember 2016

Die drei Leistungskurse Geschichte des Abiturjahrgangs 2016 fuhren im Dezember 2016 für drei Tage zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar.
Unser Programm startete bereits am Freitagabend nach unserer Ankunft mit einem kurzen Nachtrundgang über das Lagergelände. Da wir in einer Besucherherberge direkt auf dem Gedenkstättengelände untergebracht waren, konnten wir unser komplettes Programm ohne große Anfahrten bewältigen. So folgte am Samstag zunächst am Vormittag eine ausgedehnte Führung durch das Gelände, während der Nachmittag zur Recherche eigener Themen genutzt wurde. Nach der Vorstellung unserer Ergebnisse fuhren wir abends zu einem kleinen Erkundungsausflug ins benachbarte Weimar. Der Sonntagvormittag vor unserer Rückfahrt stand im Zeichen der Mythenbildung um das ehemalige Konzentrationslager durch die Staatsführung der DDR ab den 1950er Jahren.
Als Fazit lässt sich sagen, dass die Gedenkstätte Buchenwald ein zutiefst bewegender Ort ist, der nicht nur ein Mahnmal der entsetzlichen Verbrechen des Nationalsozialismus ist, sondern auch ein Beispiel für die Instrumentalisierung von Erinnerungskultur durch das Regime der DDR.