Musik...

  • macht Spaß und Freude,
  • fördert die Entwicklung ganzheitlich,
  • stärkt soziale Kompetenzen,
  • fördert das kognitive Denken,
  • stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und
  • fördert das positive Selbstbild des Schülers

Wir, die Musikfachschaft der St.Ursula-Schule, sieht in dem Aspekt der Persönlichkeitsstärkung jedes einzelnen Schülers ihre vorrangige Aufgabe.

Dabei sind uns auf Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Methoden im Fachunterricht und den musikalischen Arbeitsgemeinschaften besonders wichtig.

Unser Ansatz orientiert sich an den Inhalten des neuen niedersächsischen Kerncurriculums für das Fach Musik (01. August 2012), das die Entwicklung von nachhaltig wirkenden Kompetenzen in den Vordergrund stellt.

Analytische, reflektierende, handlungs- und wahrnehmungsorientierte Unterrichtinhalte halten sich die Waage und stärken auf diese Weise eine ganzheitliche Beschäftigung mit dem Fach Musik.

Was Musik leisten kann...

Musik hören und Musik machen kann mehr als alle anderen geistigen Tätigkeiten unsere Hirnstrukturen und damit die Leistungsfähigkeit des Hirns beeinflussen.

  • Musik spricht Körper und Geist ganzheitlich an.
  • Die Hirnstrukturen und die Leistungsfähigkeit des Gehirns wird von allen geistigen Tätigkeiten am Besten von Musik (Hören und Musizieren) beeinflusst. Das Gehirn wird durch den Genuss von Musik ganzheitlich stimuliert.
  • Die Zentren für Lernen, Sprache, Gedächtnis, Kreativität und Emotionen werden aktiviert – das Gehirn wird so umfassend angeregt, wie es keine andere Tätigkeit schafft. Sie kann unser Hirn massiv verändern, vor allem, wenn man selber musiziert. Die linke und rechte Gehirnhälfte werden gleichzeitig angesprochen und schaffen Verbindungen zwischen sich. Es bilden sich Synapsen in der Großhirnrinde und das Gehirn wird leistungsstärker.
  • Kinder erlernen die Sprache über diese sprachmelodischen Aspekte. Daher unterstützt die Melodik in der Musik auch die Sprachentwicklung. Musik ist also natürlich und nicht aus dem Leben wegzudenken.
  • Durch das Musizieren lernen Kinder auf viele Dinge gleichzeitig zu achten. Sie singen den Text, hören auf die anderen Kinder und/oder Instrumente und machen Bewegungen dazu. Dieses Musizieren fördert das kognitive Denken.
  • Die Kinder lernen, genau zuzuhören und wahrzunehmen.
  • - Sie lernen sich zu konzentrieren, eine Voraussetzung für das Lernen insgesamt.
  • - Durch die Beschäftigung mit den Tonwerten, Pausen und eventuell den Fingersätzen werden mathematische Grundoperationen erlernt.
  • - Bei Bewegungsliedern kommt hinzu, dass die Kinder Strukturieren und ihre eigene körperliche Koordination kennen lernen.
  • - Da Musik auch immer Stimmungen und Gefühle transportiert lernen Kinder diese feinfühlig wahrzunehmen. Sie lernen dasZuhören.
  • - Sie lernen aber auch ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken. Sie lernen sich selber kennen, was für eine Persönlichkeitsentwicklung unbedingt notwendig ist.
  • Wenn Kinder zusammen Musik machen entsteht ein “Wir-Gefühl”. Musik stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe. Sie erleben zusammen Freude, Trauer, Glück und andere Gefühle.
  • Die Kinder lernen zu kooperieren und zu kommunizieren, ein Austausch findet statt.
  • Die Kinder lernen, was es bedeutet ein Team zu sein und gemeinsam Erfolgserlebnisse zu haben. Sie lernen durchzuhalten bis der Erfolg eintritt.
  • Die Kinder lernen sozial miteinander umzugehen, sich einzubringen und zu integrieren. Sie erlernen soziale Kompetenzen die lebenslang notwendig sind.
  • Musik bietet dem Einzelnen die Möglichkeit sich selber kennen zu lernen und sich im Schutz der Gruppe auszuprobieren.