Tina Barkat

Die 28-jährige Tina Barkat wurde von einer muslimischen Freundin dazu angehalten sich zum Islam zu bekehren. Die Verwandten der Freundin lasen ihr immer wieder Verse aus dem Koran vor. Schließlich wurde sie entführt, bedroht und mit einem muslimischen Verwandten verheiratet.

(Quelle: Hoffnungszeichen Mai 2011)

Huma

Der 37-jährige Muhammad Imran, verheiratet, drei Kinder, lauerte am 23. Februar 2009 in dem Dorf Hanif Kot im Gujranwali-Bezirk dem 12jährigen Mädchen Huma auf, entführte es, konvertierte es mit Waffengewalt zum Islam und heiratete sie. Die Strafverfolgungsbehörden verbreiteten über die Mutter Sadija Masih das Gerücht, an der Entführung beteiligt gewesen zu sein, änderten im ersten offiziellen Protokoll drei Tage nach der Tat das Alter des Mädchens auf 16 Jahre. Der Untersuchungsbeamte Niaz Khan gab der Mutter zu verstehen, ihr Widerspruch sei sinnlos: Huma sei erwachsen und Muslimin. Frau Masih erfuhr von einem früheren Freund von Imran, dass die Polizei nichts unternehmen werde, wenn Frau Masih nicht zuerst 50.000 Rupien zahle.

Ambreen Masih

Am 25. Februar 2009 haben zwei Söhne der wohlhabenden Familie Sadiq aus dem Ort Sangla Hill und ihr Freund das christliche Mädchen Ambreen Masih entführt, zwei Stunden lang festgehalten und mehrfach vergewaltigt, was eine amtsärztliche Untersuchung feststellte. Am 14. April sprach das Bezirksgericht von Nankana Sahib die Täter frei.

Nisha Javid

Am 9. April 2009 wurde das neunjährige christliche Mädchen Nisha Javid in ihrem Dorf Essangri (Provinz Punjab) entführt und gruppenvergewaltigt. Christen gehen davon aus, dass das Verbrechen zur Terrorisierung der christlichen Gemeinschaft verübt wurde.

Parvisha und Sanam Masih

Am 12. November 2008 wurden die 18-jährige Parvisha und ihre 14-jährige Schwester Sanam Masih von Nachbar Muhammad Irfan zu einer Autofahrt eingela­den, mit einem vergifteten Saft unter Drogen gesetzt, entführt, in einem kleinen Hotel von mehreren bewaffneten Männern vergewal­tigt und schließlich in einer Koranschule in Karachi zum Islam zwangskonvertiert. Vor zwei Rechtsanwälten wurden sie gezwungen, ein blankes Papier zu unterschreiben, dann könnten sie nach Hause gehen, aber schließlich vergingen sich auch die Anwälte an Parvisha. Über einen Notrufknopf eines auf einem Tisch liegenden Telefons machte Sanam auf sich aufmerksam. Rechtsanwalt Kokab Sahab-Ul-Din wurde verhaftet. Während die beiden Mädchen am 2. Januar 2009 vor dem lokalen Magistrat erklärten, was ihnen geschehen war, forderten muslimische Extremisten, das Sorgerecht für die beiden Mädchen Muslimen zu übertragen. Der Polizei gelang es, den Mob aus­einanderzutreiben, jedoch fehlt seither vom Schwiegersohn des Gemeindepfarrers jegliche Spur.

Aneela und Saba Masih

Die Kinder Saba Masih (13) und Aneela Masih (10) wollten am 26. Juni 2008 ihren Onkel besuchen, der in der Nähe der Familie in der Ortschaft Sarwar Shaeed wohnt. Sie kamen dort jedoch nie an. Zwei Tage danach erfuhr ihr Vater Younis Masih bei einer Vorladung durch die Polizei, dass die muslimischen Männer Muhammed Arif Bajwa und Amjad Ali ein Verfahren mit dem Ziel eröffnet hatten, das Sorgerecht für seine beiden Töchter zu erhalten.
Bei der Gerichtsverhandlung vor dem Provinzgericht in Muzaffargarh am 12. Juli 2008 wurden die Mädchen von 16 muslimischen Männern begleitet und fünf Minuten lang befragt. Dabei gaben Sie an, vom Islam inspiriert zu Muhammed Arif Bajwa gelaufen zu sein und nun muslimische Namen angenommen zu haben. Saba behauptete, schon 17 Jahre alt und inzwischen mit Amjad Ali verheiratet zu sein. Das Gericht sprach daraufhin den Eltern das Sorgerecht ab. Richter Main Naeem Sardar begründete seine Entscheidung mit der angeblichen Konversion der Mädchen zum Islam. Dadurch sei das Recht ihrer christlichen Eltern auf rechtliche Vormundschaft verwirkt.
Den Eltern wurde es während der Verhandlung weder gestattet, eine Aussage über das Alter ihrer Kinder zu machen, noch Geburtsurkunden und Schulzeugnisse als Beweis für das tatsächliche Alter der Mädchen vorzulegen. Sie legten gegen das Urteil Berufung ein. Es gab auch viele internationale Proteste.

Der Richter am Hohen Gerichtshofs von Lahore, Außenstelle Multan, Malik Saeed Ejaz entschied am 9. September 2008, dass die 10-jährige Aneela zu ihren Eltern zurück darf, während er ihrer 13-jährigen Schwester Saba die Freiheit gab, selbst zu entscheiden, ob sie zu ihren Eltern zurückkehren oder bei ihrem Mann Amjad Ali bleiben möchte. Saba Masih, deren Geburtsurkunde zeigt, dass sie 13 Jahre ist, behauptet selbst, sie sei 17. Sie erklärte auch, sie wolle nicht zu ihren Eltern zurück. Aktuellen Berichten zufolge haben die muslimischen Entführer beide Mädchen einer Gehirnwäsche unterzogen, indem sie ihnen wiederholt drohten, ihre Eltern würden ihnen Schaden zufügen, sollten sie zu ihnen zurückkehren. Es bleibt die Frage, warum das Gericht die Geburtsurkunde von Saba nicht als Beweismittel für ihr Alter zulies. Nach pakistanischem Recht kann eine junge Frau erst ab 16 Jahren ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten heiraten. Demnach wäre die Eheschließung ungültig und das Sorgerecht müsste wieder auf die Eltern übergehen.

Inzwischen gibt es wieder Hoffnung für Saba und ihre Eltern: Am 21. Februar 2009 erhob ein Richter Anklage gegen drei muslimische Männer, die die junge Christin verschleppt und zwangsverheiratet hatten.

Wenn Sie helfen wollen, schreiben Sie Protestbriefe an die pakistanische Botschaft und den pakistanischen Justizminister.