Airport Project-Weltsprache Englisch in der Messestadt Hannover

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Wer Hannover als Stadt mit internationalem Flair erleben möchte, der besucht das Messegelände, die Innenstadt - oder den Flughafen. Letzteres tat in der Woche vom 16.-20. April 2007 (in der Zeit, in der auch die Industriemesse stattfand) die Klasse 7D der St. Ursula-Schule.

Im Rahmen eines Unterrichtsprojekts wollten wir herausfinden, wer die internationalen Gäste sind, die Hannover besuchen - und dabei selbstverständlich die Sprache benutzen, die heute unser "globales Dorf " verbindet: Englisch.

Die Schüler konnten in einer realen Situation Erfahrungen mit Englisch als Sprache internationaler Kommunikation machen. indem sie auf dem Flughafen in Langenhagen in kleinen Gruppen Interviews mit ausländischen Reisenden führten.

Dabei wurden Fragen gestellt wie zum Beispiel:

  • Which country are you from?
  • Why did you come to Hannover?
  • How do you like Hannover?
  • Can you tell us a joke from your home country?

Die Schüler wurden im Unterricht auf die Situation vorbereitet. Dabei ging es nicht nur um die Entwicklung von Interviewfragen, sondern auch um allgemeine Verhaltensregeln wie zum Beispiel die „Interview-Etikette“. Bevor wir uns dann  wirklich auf den Weg machten, wurden Interviewsituationen schließlich noch im Rollenspiel geprobt.

Das Projekt wurde an vier Nachmittagen mit je insgesamt sechs bis neun Schülern durchgeführt. Die Schüler „operierten“ in Dreier-Teams: ein Schüler agierte als Fragesteller, ein zweiter war für die einwandfreie Funktion der Aufnahmegeräte verantwortlich. Der dritte Mann bzw. die dritte Frau schoss Fotos und stand für alle Fälle als „Sprachexperte“ zur Verfügung, ausgerüstet mit einem handlichen elektronischen Lexikon, das uns in einem ganzen Klassensatz von der Firma Casio zur Verfügung gestellt worden war.  

Die aufgezeichneten Interviews werden später –  zusammen mit ergänzenden Materialien -  zu multimedialen (Mediator-)Präsentationen sowie einer Onlineradio-Sendung verarbeitet. 

Der Flughafenverwaltung danken wir für die freundliche Genehmigung zur Aufnahme der Interviews.

Ein besonderer Dank gilt auch den vielen Reisenden aus aller Welt von Shanghai bis Chicago, die mit großer Freundlichkeit bereitwillig unsere Fragen beantwortet haben.

(Rudolf Schneider)