Das Seminarfach

Das Seminarfach führt in verschiedene Methoden und Arbeitsformen ein. Zur Förderung der Wissenschaftspropädeutik wird im 2. Schulhalbjahr der Qualifikationsphase eine Facharbeit geschrieben. Schriftliche Leistungsfeststellungen werden neben der Facharbeit durch andere Formen wie Projekte, naturwissenschaftliche Experimente und deren Auswertung, Präsentationen oder Hausarbeiten erbracht. Das Seminarfach dient der Verbesserung der Studierfähigkeit durch die gezielte Hinführung zu selbstständigem Lernen und wissenschaftspropädeutischem Arbeiten. Es zielt auf die umfassende Vermittlung aller dazu erforderlichen Kompetenzen.

Besondere Ziele

  • forschendes und entdeckendes Lernen und Experimentieren
  • Lernen an und in komplexen Zusammenhängen
  • Lernen in interdisziplinären ZusammenhängenLernen am außerschulischen Ort oder unter Einbeziehung außerschulischer Institutionen (z. B. Betriebe, Hochschulen)
  • handlungsorientierte Lernen
  • selbst bestimmtes, in Teilen selbst verantwortliches Lernen

Die Facharbeit

stellt im 2. Schulhalbjahr die schriftliche Leistungsüberprüfung dar, sie geht mit einem Anteil von 50% in die Gesamtbewertung ein. Grundlage der Bewertung der Facharbeit sind deren formale Anlage, die methodische Durchführung sowie die inhaltliche Bewältigung des Themas und die Präsentation.

Im Seminarfach treten an die Stelle von Klausuren gleichwertige Feststellungen von Schülerleistungen. Diese anderen Leistungsnachweise müssen mit den allgemeinen Anforderungen an eine Klausur vergleichbar sein.

Unsere Organisationsform

Das Seminarfach wird schwerpunktübergreifend angeboten und organisiert. Im Vordergrund steht dabei die Anwahl des Seminarfachs nach Schülerinteresse und -neigung. Das Thema ist grundsätzlich schwerpunktunabhängig und kann von Schulhalbjahr zu Schulhalbjahr wechseln, bleibt in der Regel aber während der Qualifikationphase unverändert. Die Schüleranwahl gilt für die gesamte Qualifikationsphase.